Das Wichtigste zuerst:
Das Auslesen eines Chips hat oberste Priorität!
Ein totes Tier einfach vom Fundort zu entfernen, in eine Tüte zu stecken oder im Wald abzulegen ist keine Lösung, sondern verhindert oft, dass ein Besitzer informiert werden kann. Zudem verstößt es gegen das Tierkörperbeseitigungsgesetz.
So gehst du richtig vor:
Fundort dokumentieren:
– Standort bei Google Maps markieren
– Fotos vom Tier und der Umgebung machen
Das ist extrem wichtig für Zuordnung, Nachfragen und spätere Meldungen.
Zuerst die Nachbarschaft ansprechen
– Klingel bei den umliegenden Häusern
– Oft wird das Tier bereits verzweifelt vermisst
Online posten
– In Ortsgruppen (Facebook, WhatsApp etc.)
– In Gruppen wie „Vermisste & gefundene Tiere im Kreis Viersen“
Häufig liegen dort bereits Vermisstenmeldungen vor.
Tierschutz kontaktieren
– Lokale Tierschutzvereine können helfen
– Chips auslesen, Meldungen abgleichen, Besitzer informieren
Bei uns können Totfunde auch vorbeigebracht werden, wir lesen den Chip aus und übernehmen die Benachrichtigung.
Ordnungsamt informieren
– Ordnungsämter verfügen in der Regel ebenfalls über Chiplesegeräte
– Sie veranlassen die sachgemäße Beseitigung
Tierarzt
– Viele Praxen lesen kostenlos Chips von Totfunden aus
– Häufig auch kostenlose Entsorgung, wenn kein Besitzer ermittelt werden kann
Tierbestatter
– Auch diese verfügen über Chiplesegeräte
Bauhof
– Auch Bauhöfe sind meist mit Chipreadern ausgestattet, dort können Tierkadaver sachgemäß entsorgt werden.
Polizei
– Besonders bei Verkehrsunfällen eine mögliche Anlaufstelle
Selbst beerdigen?
Bitte erst nach Chipkontrolle und nur unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben.
Ein vorschnelles Begraben nimmt Besitzern jede Chance auf Gewissheit.
Wenn wirklich nichts davon möglich ist: Dann ist es besser, das Tier am Fundort zu belassen, als es mitzunehmen und irgendwo abzulegen.
Danke fürs Hinsehen, Mitdenken und Teilen. ![]()
