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Campulung 2013

Im Sommer 2013 rief die Truckerin und Tierschützerin Tamara Raab zu einer Hilfsgüter und Umbauaktion auf für ein Tierheim in Campulung/Rumänien in dem ca 1000 Hunde lebten.

Viele Menschen in Deutschland und Österreich schafften es 3 LKW Ladungen voll mit Baumaterialien,Sach und Futterspenden zu sammeln und 40 freiwillige Helfer buchten ihre Flüge um vor Ort mit zu helfen und beim Umbau des Tierheims dabei zu sein.

Auch aus unserem Verein waren einige Mitglieder mit vollen Eifer dabei , sammelten und verwandelten ihre Wohnzimmer und Keller in Lagerräume , waren 3 Monate fast täglich im Einsatz und sind viele Kilometer gefahren um Spenden bei lieben Menschen zu holen.

Der Farmer und seine Freunde unterstützten dieses Projekt mit 900 kg Futter für die hungrigen Hunde.Am Ende gingen aus unserer Sammelstelle 2,3 Tonnen Spenden zur Ladestelle nach Troisdorf.

Unser jüngstes Mitglied Dominic war zu der Zeit 15 Jahre alt,hat seine Taschen gepackt und war im Juli mit bei den 40 freiwilligen Helfern.Er hat dort hart und viel gearbeitet,viele Eindrücke verarbeiten müssen und sich verdammt tapfer geschlagen.Wir sind alles sehr Stolz auf seinen Einsatz.

Hier ist sein persönlicher Bericht von der Zeit:

Als wir uns am ersten Morgen auf den Weg ins Shelter gemacht haben,war ich ganz schön aufgeregt was mich dort erwartet. Als wir dort ankamen und die Zustände sahen war ich erst mal ein wenig geschockt... Mir ging der erste Morgen sehr nahe denn als mich die freudigen Hunde auf diesem verdreckten Gelände begrüßten wurde mir klar das auch diese Hunde eigentlich kleine verschmuste Hundis sind die sich ein vernünftiges Zuhause wünschen. Während wir unsere Aufgaben erledigten sahen wir viele Hunde die alle komplett unterschiedlich auf uns „Neulinge“ aber auch auf die Mitarbeiter reagierten. Es gab sehr viele ängstliche Hunde, allerdings gab es auch eine Menge Hunde die direkt auf einen zu gingen und erwartet haben gestreichelt zu werden. Es gab natürlich auch Hunde die ich sofort in mein Herz geschlossen habe … mir war klar das ich leider keinen mit nach Deutschland nehmen kann... um so erfreulicher das genau die beiden die ich gerne mitgenommen hätte nach Deutschland gebracht wurden. Als ich nach dem ersten Tag mit verschiedenen Leuten über das erlebte sprach viel mir auf das alle sehr mit dem erlebten zu kämpfen hatten und viele mit denen ich sprach bestätigten mir auch das sie ebenso wie ich hier und da eine Träne gelassen haben. Am nächsten Tag nach sage und schreibe 3Stunden Schlaf war unser aller Laune nicht wirklich besser ich war immernoch im selbe Trott wie vorher und dachte mir das ich die Woche nicht schaffe doch am nächsten Tag habe ich Zeitweise bereits andere Aufgaben als dem Streichen der Zwinger gemacht … so wurde dieser Tag bereits etwas angenehmer … ich konnte in den darauffolgenden Tagen nicht viel mehr schlafen als in der ersten Nacht und so kam es das ich am Dienstag mit den Nerven am ende war und nicht mehr wirklich zu meiner Arbeit fähig war.... doch alle diese Tollen Mitarbeiter halfen mir die Woche weiter zu überstehen . Ich habe bereits Dienstag den Arbeitsbereich gewechselt und gehörte nun zum Medizinteam das tat mir sehr gut ! Erstens wegen der Abwechslung. Zweitens glaubte ich den Hunden so besser Helfen zu können. Mein absoluter Tiefpunkt war Mittwoch Nachmittag als wir es leider nicht geschafft haben einen schwer verletzten Hund durch zu kriegen … ich habe bei verschiedenen Leuten meinen Trost gefunden den ich dringend gebraucht habe … An diesem Tag gefiel mir die Gruppe am besten denn ich war ziemlich aufgelöst doch dank ein paar Personen habe ich es geschafft am nächsten Tag normal weiter zu arbeiten. Gegen Ende der Woche war meine Motivation ziemlich durcheinander … ich sah wie viel wir geschafft haben wie zum Beispiel den Kies etc. allerdings sah ich auch wie wenig ich geschlafen habe und wie kaputt ich war. Nach unserer Woche war meine Stimmung ziemlich weit unten …. mir und einigen anderen war klar das wir (fürs erste) das letzte mal vom Shelter weg fahren das hat einige sehr getroffen und ich vermisse unser Truppe bereits seit dem Moment wo ich von unserer Pension aus weg gefahren bin....diese Truppe is die beste mit der ich mir das arbeiten vorstellen kann bei diesen Leuten fand ich Trost konnte mich auslassen und konnte auch hier und da einfach mal so frech sein wie immer Schwarzes Herz (Karten) Und zum Schluss muss ich noch los werden wie Stolz ich darauf bin was wir in der Woche geschafft haben und ich würde solche Aktionen ohne zu zögern mit euch wieder machen ! Ihr seit mir ALLE ans Herz gewachsen Schwarzes Herz (Karten)

Wir wussten das es richtig war dieses Projekt zu Unterstützen und sind da gerne immer wieder dabei.
 
Im April 2014 war es dann wieder soweit.....da findet ihr den Bericht bei Campulung 2014
 

 

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